Paulownia tomentosa (Blauglockenbaum) hier direkt online kaufen!
Die schöne Pflanze ist unter vielen Namen bekannt. Ob klassisch als Blauglockenbaum, in Anlehnung an seine Entdeckung als Kaiserbaum oder aber wie er in seiner chinesichen Heimat genannt wird, Kiribaum. Egal welche Bezeichnung Sie bevorzugen, letztendlich können Sie sich alle an einer wunderschönen Pflanze erfreuen. Einem Laubbaum, der mit seinen groĂen BlĂ€ttern und der reichen BlĂŒtenpracht alle zum Staunen bringt.
Wuchs: Die Paulownia ist fĂŒr ihr bemerkenswert schnelles Wachstum bekannt. Ein jĂ€hrlicher Zuwachs von einem Meter ist in jungen Jahren keine Seltenheit. So wird aus der zierlichen Jungpflanze schnell ein echter Baum. Dieser wird zwischen 10 und 15 Meter hoch. Damit zĂ€hlt die Paulownia tomentosa zu den mittelgroĂen BĂ€umen. Auch die Krone des Blauglockenbaums entwickelt sich rasch. Sie setzt sich aus nur wenigen, krĂ€ftigen Trieben zusammen. Die lockere Krone wĂ€chst nur wenig verzweigt, kann jedoch bis zu 5 Meter breit werden.
Blatt: Das sommergrĂŒne Laub der Paulownia tomentosa ist auffallend groĂ. In der LĂ€nge erreicht das herzförmige Blatt zwischen 15 und 30 cm. Seine Breite liegt bei etwa 20 cm. Eine wirklich enorme GröĂe fĂŒr ein einfaches Blatt. Mit dieser FlĂ€che versucht der Blauglockenbaum möglichst viel Sonnenenergie einzufangen. So könnte man Bedenken haben, dass die schöne BlĂŒte der Paulownie durch die ĂŒppigen BlĂ€tter verdeckt wird und das Nachsehen hat. Doch der Austrieb des mattgrĂŒnen, leicht behaarten BlĂ€tter ist erst Ende April / Anfang Mai. So treibt das Laub erst nach Beginn der BlĂŒte richtig aus und Sie brauchen sich keine Sorgen ĂŒber Konkurrenzverhalten zu machen. Da der Blauglockenbaum sommergrĂŒn ist, lĂ€sst die Pflanze ihr ganzes Laub im Laufe des Herbstes fallen. Eine nennenswerte HerbstfĂ€rbung haben die BlĂ€tter leider nicht aufzuweisen.
BlĂŒte: Die Paulownia tomentosa zĂ€hlt zu den wenigen LaubbbĂ€umen, die sich durch eine so auĂergewöhnlich-intensive BlĂŒte auszeichnen. Zwischen Mitte April und Ende Mai liegt die BlĂŒtezeit des Blauglockenbaums. Blau-violette GlockenblĂŒten setzen sich zu einem ĂŒppigen BlĂŒtenstand zusammen. Eine einzelne, aufrechte Rispe wird etwa 30 cm lang. Optisch sind die BlĂŒten ein wahres Highlight, doch sie begeistern auch mit ihrem sanften, lieblichen Duft. Es sind zweifellos seine BlĂŒten, die den Blauglockenbaum zu etwas ganz Besonderem machen. Durch sie wird er zu einem Ă€uĂerst begehrten Pflanze fĂŒr private GĂ€rten und Parkanlagen. Doch mĂŒssen Sie etwas Geduld mitbringen, denn der Blauglockenbaum spannt uns auf die Folter und lĂ€sst uns bis zu 7 Jahre warten, bis wir das erste mal seine wunderschöne BlĂŒtenpracht bestaunen dĂŒrfen. Doch das Warten lohnt sich, Sie werden schon sehen.
Frucht: Die FrĂŒchte der Paulownia tomentosa erinnern auf den ersten Blick an WalnĂŒsse. Sie sind Ă€hnlich groĂ und braun. Doch im Gegensatz zu den schmackhaften WalnĂŒssen sind die FrĂŒchte des Blauglockenbaums ungenieĂbar und leicht giftig. Die Ausreife der FrĂŒchte ist im Herbst. Fallen sie vom Baum herab und landen auf dem Boden, keimen viele der Samen schnell auf. HierfĂŒr mĂŒssen Sie sich nicht erst die MĂŒhe machen den Samen zu bearbeiten und liebevoll auszupflanzen. Die neuen Jungpflanzen, die bei Ihnen im Garten austreiben, können Geschenk und Fluch zugleich sein. SelbstverstĂ€ndlich können Sie die jungen BĂ€ume vorsichtig ausstechen und an einem anderen Standort wieder pflanzen, oder aber Sie reiĂen die Triebe heraus und sorgen dadurch dafĂŒr, dass sich die Paulownia nicht weiter verbreitet.
Verwendung: Der Blauglockenbaum wird in Europa ĂŒberwiegend als zierender Baum betrachtet. Er wird in groĂe GĂ€rten und Parkanlagen gepflanzt. Um wirklich gut zur Geltung zu kommen, empfehlen wir die Paulownia als SolitĂ€rgehölz in die Einzelstellung zu pflanzen. Dort wird er von vielen Pflanzen-Liebhabern bestaunt und bewundert. Kein Wunder, denn der schöne Baum ist wahrlich etwas ganz besonderes. In seiner chinesischen Heimat werden Paulownia-BĂ€ume auch fĂŒr forstliche Zwecke genutzt. Der Baum ist bekannt fĂŒr sein hochwertiges Holz. Dieses ist schwer entzĂŒndlich, enorm leicht und auffallend hart zugleich. Darum wird das Holz des chinesischen Blauglockenbaums zur Herstellung von Möbeln und Musikinstrumenten genutzt.
Standort: Der richtige Standort ist das A und O fĂŒr die Paulownia. Sie ist eine Sonnenanbeterin und benötigt einen warmen und geschĂŒtzten Standort. Besonders gegenĂŒber kaltem Wind ist die schöne Pflanze sehr empfindlich. Der Boden sollte locker, trocken und mĂ€Ăig nĂ€hrstoffreich sein. Wichtig ist, dass keine StaunĂ€sse auftreten kann. Des weiteren stellt er Baum keine weiteren Anforderungen an den Boden. Selbst der ph-Wert ist nicht ausschlaggebend. So kann die Paulownie sowohl auf Ă€uĂerst kalkhaltigen Böden, wie auch in leicht saurem Erdreich gepflanzt werden.
Pflege: Mit der Wahl des richtigen Standorts haben Sie bereits eine sehr MaĂnahme zur Pflege der Pflanze getroffen. Kritisch wird es nur im Winter, denn gerade in den ersten Jahren ist die Paulownia sehr anfĂ€llig gegenĂŒber dem Frost. Schon im Herbst, bevor die ersten Fröste Einzug halten, sollten Sie die Paulownia tomentosa schĂŒtzen. Wickeln Sie den Stamm des Baumes in Jute oder Filzmatten ein, den Wurzelraum der Pflanze sollten Sie mit Mulchmaterial bedecken. HierfĂŒr eignen sich Rasenschnitt oder Falllaub. Selbst in milden Wintern ist dieser Schutz unbedingt notwendig. Belassen Sie diese SchutzmaĂnahmen, bis ins FrĂŒhjahr. Bis Sie sicher sein können, dass kein Frost mehr zu erwarten ist. Mit zunehmendem Alter wĂ€chst auch die FrosthĂ€rte des Baumes. Trotz guter Pflege kann es sein, dass Triebe ĂŒber den Winter stark zurĂŒckfrieren. Diese sollten Sie direkt im FrĂŒhjahr zurĂŒck schneiden. Weitere SchnittmaĂnahmen sollten stets im Herbst erfolgen. Da die Paulownia tomentosa keinen hohen Bedarf an NĂ€hrstoffen hat, reicht es vollkommen aus, den Baum nur einmal im Jahr zu dĂŒngen.
Wissenswertes: Die Paulownia tomentosa wurde von Philipp Franz von Siebold entdeckt. Der MilitÀrarzt war im Dienste der niederlÀndischen Ostindien-Kompanie in Japan stationiert und als leidenschaftlicher Naturforscher stieà er auf die fremdlÀndische Schönheit. Er benannte den Blauglockenbaum nach Anna Pawlowna, der Tochter des russischen Zaren und Frau des Königs der Niederlande. Darum ist der Blauglockenbaum auch heute noch unter dem Namen Kaiserbaum bzw. Kaiser -Paulownie bekannt. In Japan selbst wird die schöne Pflanze als Kiribaum bezeichnet.
| Wuchs: | Baum mit breiter, lichter Krone, selten höher als 12 – 15 m. |
| Blatt: | GegenstĂ€ndig angeordnete, bis zu 45 cm breite BlĂ€tter, langstielig, matt dunkelgrĂŒn bis hellgrĂŒn, unterseits samtig behaart. |
| BlĂŒte, Frucht: | Glockenförmige, rosaviolette und innen gelb gestreifte BlĂŒten, 5 bis 6 cm lang, an bis zu 40 cm langen BlĂŒtenstĂ€nden. Nussförmige KapselfrĂŒchte. |
| Boden, Standort: | Anspruchslos – bevorzugt nicht zu arme, mĂ€Ăig trockene Böden. Standort möglichst windgeschĂŒtzt und sonnig. In der Jugend ist er frostempfindlich spĂ€ter winterhart. |
| Verwendung: | Kommt in Einzelstellung am besten zur Wirkung |
| Besonderheiten, Pflege: | Anspruchslos. Nach einem RĂŒckschnitt erfolgt ein starker Neu-Austrieb. |
| LieferqualitĂ€t: | Eintriebiger Heister, im gut durchwurzelten Container, 80 – 100 cm hoch. |
| Liefer-/Pflanzzeit: | Gehölze in Töpfen oder Containern sind ganzjÀhrig lieferbar und auch ganzjÀhrig verpflanzbar. |
von Neudorff
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