Der immergrĂŒne Typ fĂŒr alle FĂ€lle. Leider mĂŒssen wir oft die Erfahrung machen, dass immergrĂŒne Gartenpflanzen sehr empfindlich sein können. GegenĂŒber starker Sonneneinstrahlung, KĂ€lte und teils auch dem Boden. Ganz anders verhĂ€lt es sich bei Juniperus communis ‚Hibernica‘. Diese Pflanze bringt so ziemlich alles mit, was man sich von einer Pflanze nur wĂŒnschen kann. Er ist ganzjĂ€hrig attraktiv, absolut pflegeleicht und sehr robust.
Wuchs: Wie sein Name bereits verrĂ€t, wĂ€chst der Wacholder sĂ€ulenförmig. WĂ€hrend er zwischen 3 und 5 Meter hoch werden kann, verzeichnet er in der Breite meist nicht mehr als 1,5 Meter. Nach Oben hin wird sein kegelförmiger Habitus sehr schlank, bis der am Ende spitz zusammen lĂ€uft. Innerhalb dieser schlanken Wuchsform, versteckt unter den zahlreichen Nadeln, bildet der Juniperus communis ein sehr dichtes, verzweigtes GeĂ€st aus. Sein aufrechtes Wachstum strebt stets in die Höhe, der Sonne und dem Himmel entgegen. Dennoch kann man ihn nicht als HimmelsstĂŒrmer bezeichnen.Mit einem jĂ€hrlichen Zuwachs von 10-15 cm geht er die Sache lieber langsam an.
Blatt: Das Blattwerk des Juniperus besteht aus blĂ€ulich-grĂŒnen Nadeln. Diese verbleiben das ganze Jahr ĂŒber an der Pflanze. Egal ob an warmen Sommertagen oder wĂ€hrend der kalten Jahreszeit, der Juniperus ist und bleibt eine wunderschöne Pflanze. Ein weiteres, nennenswertes Merkmal der Nadeln ist, dass diese zwar spitz zulaufen, jedoch nicht stechend sind.
BlĂŒte und Frucht: WĂ€hrend das Nadelkleid der Pflanze sehr markant ist, sind BlĂŒte und Frucht eher unauffĂ€llig. Die BlĂŒte zeigt sich zeitig im Jahr. Schon im MĂ€rz bilden sich die ersten, gelbgrĂŒnen KĂ€tzchen. Da viele Pflanzen sich in dieser Zeit noch in der Winterruhe befinden und nur wenige Stauden und Gehölze blĂŒhen, ist der Juniperus communis eine besonders wichtige Nahrungsquelle fĂŒr Bienen und andere Insekten. Wir Menschen können nur optisch von der schönen Pflanze profitieren. Zwar bildet auch dieser Wacholder Beeren aus, doch sind diese weniger fĂŒr den Verzehr geeignet. Vögel erfreuen sich jedoch sehr an den blĂ€ulichen FrĂŒchten.
Standort: Der Irische SĂ€ulenwacholder ist so anspruchslos wie kaum eine andere Sorte. Er absolut tolerant gegenĂŒber den verschiedensten Lagen. Ein Beispiel: Der Juniperus communis ‚Hibernica‘ ist mit anderem Namen auch als Heidewacholder bekannt. Dies hĂ€ngt damit zusammen, dass er in Norddeutschland vermehrt auf der LĂŒneburger-Heide anzutreffen ist. Auf leicht saurem Milieu und tiefgrĂŒndigen, nĂ€hrstoffreichen Böden. Ebenso prĂ€chtig gedeiht der Wacholder jedoch auch auf einem kargen, steinigen Boden mit hohem Kalkgehalt. Zwei Extreme, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Daran wird unmissverstĂ€ndlich klar, wie unkompliziert und anpassungsfĂ€hig der Wacholder ist. Hier gibt es wirklich nicht viel falsch zu machen. Am liebsten gedeiht der Juniperus communis an einem sonnigen, warmen Standort, jedoch kommt er auch mit Halbschatten recht gut zurecht.
Verwendung: Gepflanzt wird der Juniperus communis Hibernica in GĂ€rten und Parkanlagen. Dank ihrem schmalen Wuchs benötigt die Pflanze nicht sonderlich viel Platz, daher eignet sie sich auch hervorragend fĂŒr kleinere GĂ€rten. Meist wird der SĂ€ulen-Wacholder in der Einzelstellung gepflanzt, doch ist es ebenso denkbar eine kleine Gruppe zu pflanzen. Mit seinen blauen Nadeln setzt der SĂ€ulenwacholder tolle Akzente im Garten. Er lĂ€sst sich gut kombinieren. Gerade zu buntlaubigen Gehölzen wie der Photinia ‚Red Robin‘ setzt der Juniperus communis Hibernica interessante Kontraste.
Pflege: Wie nicht anderes zu vermuten, ist der SĂ€ulenwacholder sehr unkompliziert und pflegeleicht. Er ist gĂ€nzlich winterhart. Selbst die kĂ€ltesten Winter können der robusten Pflanze nichts anhaben. Aus diesem Grund wird der gemeine Wacholder gerne als Alternative zur Toskana Zypresse genutzt. Im Garten macht die winterharte Konifere mit ihrer stattlichen GröĂe, dem straffen Wuchs und den blau-grĂŒnen Nadeln eine mindestens genau so gute Figur. Auch DĂŒngung und Schnitt sind bei diesem Nadelgehölz weitgehend uninteressant. Unser Tipp: Entdecken Sie tatsĂ€chlich MĂ€ngelerscheinungen an Ihrem SĂ€ulenwacholder, können Sie ihm ein wenig Nadelgehölz-DĂŒnger beigeben. Besondere PflegemaĂnahmen sind nicht weiter erforderlich.
| Wuchs: | SÀule; kurzstÀmmig, Zweige straff aufrecht; Zweigspitzen aufrecht |
| Nadeln: | Blaugrau bis blaugrĂŒn; scharf zugespitzt |
| BlĂŒte, Frucht: | Ohne Bedeutung |
| Boden, Standort: | MĂ€Ăig trocken bis frisch; anspruchslos; stark sauer bis alkalisch, Kalk liebend; innerstĂ€dtisches Klima vertragend |
| Verwendung: | Gruppengehölz, Einzelstand; HeidegÀrten, zu Rosen, Wildstauden und GrÀsern, HausgÀrten und Parkanlagen, Grabanlagen |
| Besonderheiten, Pflege: | Nadeln sind nicht stechend |
| LieferqualitÀt: | Pflanze, im gut durchwurzelten Container, |
| Liefer-/Pflanzzeit: | Gehölze in Töpfen oder Containern sind ganzjÀhrig lieferbar und auch ganzjÀhrig verpflanzbar. |
(Art.Nr. 125851) – Aktiv-ErdeÂ
mit ausreichend DĂŒnger fĂŒr 100 Tage
Beutel mit 10 l Inhalt
organisch-mineralischer DĂŒngerÂ
fĂŒr vitales und krĂ€ftiges Wachstum












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