Feigenbaum, Ficus carica – reife FeigenfrĂŒchte fĂŒr Ihre Terrasse? – Mit unseren Pflanzen kein Problem!
Die Feige zÀhlt zu den Àltesten Kulturpflanzen unserer Erde. Bereits vor den Römern wurde diese am Schwarzen Meer kultiviert, wo sie auch heute noch zu den wichtigsten Nutzpflanzen zÀhlt. Die Römer brachten diese einzigartige Pflanze spÀter nach Europa, wo sie mittlerweile im gesamten Mittelmeergebiet heimisch ist.
Frucht: Form und Farbe der begehrten FrĂŒchte variieren je nach Sorte. Auf Grund der langen ZĂŒchtergeschichte gibt es weltweit tausende verschiedener Sorten mit gelben, braunen, roten, blauen, violetten, roten und grĂŒnen FrĂŒchten. In der Regel sind reife Feigen dunkelblau, weich und flaschenförmig. Das Fruchtfleisch ist kernig, sĂŒĂ und wohlschmeckend. Besonders gut entwickelt sich die Ernte, wenn die Feige ĂŒber die kalte Jahreszeit hinweg, in einem Wintergarten kultiviert wird und danach ins Freie kommt. So haben die FrĂŒchte genĂŒgend Zeit um optimal auszureifen.
Pflanze: Besonders charakteristisch ist das Laub der FeigenstrĂ€ucher. Es ist eiförmig und ca. 15 cm lang. Typisch ist auch, dass das Laub dreilappig gegliedert ist. Die BlattoberflĂ€che ist dunkelgrĂŒn, robust, ledrig und dicht behaart. Die Blattunterseite ist flaumig behaart und heller. Die glatte und graue Rinde ist von dicken Lentizellen durchsetzt. Wenn die Rinde verletzt wird, tritt ein dickflĂŒssiger Milchsaft hervor, welcher Hautreizungen hervorrufen kann. Der Wuchs von Ficus carica ist attraktiv, da er unregelmĂ€Ăig und knorrig ist. Die kurzen StĂ€mme und Ăste sind verdreht und schief, so dass eine unregelmĂ€Ăige und rundliche Krone entsteht. Das macht auch den besonderen und eigenwilligen Charme dieser Pflanze aus.
Pflege: Anspruchsvoll ist Ficus carica nicht. Sie begnĂŒgt sich mit fast allen Böden. Wichtig ist einfach, dass der Boden im Topf durchlĂ€ssig ist und nicht zur StaunĂ€sse neigt. ĂberschĂŒssiges Wasser muss also schnell ablaufen können. Auch mit den NĂ€hrstoffen sollte sparsam gehandhabt werden. Feigen sind magere Böden gewohnt. DĂŒngen Sie hier zweimal pro Jahr mit einem ausgewogenen LangzeitdĂŒnger. Das reicht vollkommen aus. Die besten Zeitpunkte fĂŒr die DĂŒngung sind Mai und August. FeigenbĂ€ume sind sehr schnittvertrĂ€glich. Sie haben zwei Möglichkeiten eine Feige zu schneiden. Beim jĂ€hrlichen Schnitt wird die Feige nur ausgelichtet. Hier können Sie die alten Triebe entfernen und die jungen Triebe belassen. So verjĂŒngen Sie diese stetig. Sollte die Pflanze doch einmal auĂer Kontrolle geraten oder stark veralten, dann können Sie diese auch radikal auf kurze Aststumpen zurĂŒckschneiden. In diesem Fall baut sich die Pflanze wieder ganz von Vorne auf. In diesem Fall mĂŒssen Sie zwei Jahre lang auf einen Fruchtertag verzichten, da die Feige Zeit benötigt, um neues Fruchtholz auszubilden. Zu guter Letzt ist auch eine regelmĂ€Ăige Kontrolle eines möglichen SchĂ€dlingsbefalls sehr wichtig. Wenn Sie wöchentlich kontrollieren, erkennen Sie die ersten SchĂ€dlinge sofort und können mit NĂŒtzlingen behandeln. Feigen können entweder von BlattlĂ€usen oder Spinnmilben befallen werden. BlattlĂ€use werden mit MarienkĂ€fern oder Florfliegenlarven bekĂ€mpft. Spinnmilben werden mit Raubmilben behandelt. Dies garantiert eine biologische BekĂ€mpfung ohne chemische RĂŒckstĂ€nde.
Ăberwinterung: Feigen sind robust und widerstandsfĂ€hig. Geringe Fröste machen nicht viel aus, zumal es sich nicht um SpĂ€tfröste handelt und die Feigen bereits ausgetrieben haben. Im SpĂ€therbst sollten die Pflanzen dann trotzdem ins Warme. Da Ficus carica laubabwerfend ist, dĂŒrfen die Pflanzen auch ruhig dunkel ĂŒberwintert werden. Ab dem ausgehenden FrĂŒhjahr dĂŒrfen diese dann raus. Am besten eignet sich ein Standort in der vollen Sonne. Â
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Organischer NPK-FlĂŒssigdĂŒnger
mit Eisen fĂŒr intensive, grĂŒne BlĂ€tter
Flasche mit 250 ml Inhalt
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fĂŒr krĂ€ftige Pflanzen und wundervolle BlĂŒten
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Kultursubstrat fĂŒr Zitrus- und
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